Über
den Autor
- 1788-1857, deutscher Autor
- erste
literarische Versu- che um 1800
- 1805-1807 Studium Jura
und Geisteswissenschaften
-
1809-1812 Fortsetzung des Studiums
- 1813-1815 Teilnahme an den befreiungskämpfen
ge- gen Napoleon
- 1816-1844 im Staats- dienst tätig
- starb
an Magenkrebs
Joseph
von Eichendorff
Das
Marmorbild
Novelle
Die Novelle "Das
Marmorbild" des Romantikers Joseph von Eichendorff
(1788-1857) wurde zum ersten Mal in "Frau- entaschenbuch für
das Jahr 1819" veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine
durch und durch romantische Erzählung,
in der sehr viele Gedichte
vom Autor eingearbeitet wurden.
Florio ist ein durch die Lande
ziehender junger Mann, der eines Tages, als er kurz vor der toskanischen
Stadt Lucca ankommt, seinem Vorbild, dem Sänger Fortunato, begeg-
net. Gemeinsam gelangen sie zu einem Fest, das die Bewoh- ner der Stadt
und deren Umgebung auf der Festwiese bei der Stadt feiern. Dort lernt
Florio die liebliche Bianca sowie den diabolisch anmutenden Ritter Donati
kennen. Nach dem Fest, in seinem
Zimmer in der Herberge in der Stadt, lassen ihn seine Gedanken und Gefühle
aber nicht los. Er findet keine Ruhe und spaziert in die Nacht hinaus.
Dabei gelangt er
an einen geheimnisvollen Weiher zu
ei- nem Marmorbild der schönen Venus, von dem er im Mondenschein
fasziniert ist. Als der Mond aber kurz darauf von Wolken umhüllt und
der Weiher von einem plötzlich aufkommenden Wind erfasst wird, schaut er das Venusbild erneut und
es überkommt ihn Grauen. Er flieht. Am darauffolgenden Tag geht er
erneut
in diese Gegend und begegnet in einem Buchenhain, nahe dem Weiher, der
inzwischen fleischgewordenen Venus und kurz darauf erneut dem Ritter
Donati ...
"Das Marmorbild"
ist eine sehr gefühlvoll und unterhalt- sam geschriebene Erzählung. Empfehlenswert
auf jeden Fall, wenn man mal etwas entspannendes lesen möchte.
(Archiv)