Über
den Autor
- 1749-1832, deutscher Dichter und mein absoluter Lieblingsautor
-
studierte von 1765-68 Recht in Leipzig, beendete das Studium aber erst 1771
in Straßburg
- erste Veröffentlichungen bereits während
der Studien- zeit
- 1775 Ankunft in Weimar
- 1780 Ernennung zum Ge-
heimen Rat
- 1784 entdeckt Goethe den Zwischenkieferknochen
- 1786-88
erste italienische Reise, 1790 zweite Reise
nach Italien
- 1792-93
Teilnahme am Feldzug gegen Frankreich und an der Belagerung von Mainz
-
1794 Beginn des Bündnisses mit Friedrich von Schiller
- 1797 "Balladenjahr"
-
diverse Frauenliebschaften während seiner gesamten Le- benszeit
Johann
Wolfgang von Goethe
Stella
Drama
Goethe (1749-1832) veröffentlichte zwei Fassungen von "Stella". -
"Stella - Ein Schauspiel für Liebende" erschien 1775. Später schrieb
Goethe das Finale des 5. Aktes um und es heißt in dieser Version seit
1805 "Stella - Ein Trauerspiel".
Cäcilie kommt mit ihrer
Tochter Lucie in den Wohnort von Stella. Die Tochter soll eine
Anstellung als Gesellschafterin
bei der schönen Baronesse antreten. Fast
zeitgleich reist auch Fernando, ein Offizier, an. Er ist der ehemalige
Geliebte
der schönen Stella. Lucie speist mit ihm im Posthaus zu Mittag,
während die Mutter schläft. Kurz darauf machen Cäcilie und Lucie ihren
Antrittsbesuch bei der jungen Baronesse, wobei Cäcilie und Stella sich
ihre Lebensgeschichten beichten. Stella zeigt den beiden.Besucherinnen
ein Bild des Geliebten, der sie drei Jahre zuvor verlassen hatte.
Cäcilie erkennt ihren verschollenen Gatten darauf wieder, der auch
gleichzeitig Lucies Vater ist. Lucie kann sich aber nicht an ihren Vater
erinnern, erkennt jedoch in dem Bild den Offizier, mit dem sie zu
Mittag gegessen hatte und teilt es den anderen Beiden mit. Stella läßt
nach ihm schicken. Die Mutter klärt indes ihre Tochter über ihren
Tischpartner auf. Stella und Fernando sehen sich kurz darauf wieder. Die
beiden anderen Damen wollen wieder abreisen und ihr Geheimnis für sich
behalten, aber dann kommt es auch zur Begegnung zwischen Fernando und
seiner Frau ...
Ein kurzweiliges, unterhaltsames und sehr
gefühlvolles Stück, dessen erste Fassung aus dem Jahre 1775 ein Happy
End für alle Beteiligten hat, während die Fassung von 1805 tragisch
endet. Das Heft beim Hamburger Lesehefte Verlag ent- hält beide Versionen
des Finales.
(Archiv)