Über
den Autor
- 1564-1616, britischer Autor
- war Schauspieler, Stücke- schreiber
und Theaterunter- nehmer
William
Shakespeare
Macbeth
Drama
Das Drama "Macbeth" wurde etwa zwischen 1603 und 1606 von William Shakespeare (1564-1616) verfasst.
Macbeth, treuer Heerführer des schottischen Königs Duncan im Kampf
gegen den Einfall der Norweger, bekommt in einer Prophezeiung
vorhergesagt, dass er Than (Adelstitel, etwa Graf) von Cawdor und König
von Schottland werde. Und tatsächlich wird er kurz darauf vom König zum
Than von Cawdor ernannt. In einem Brief berichtet er seiner Ge- mahlin von
dieser Begebenheit und diese drängt Macbeth dazu, dass er dem Schicksal
nachhelfe, damit die Vorhersage sich erfülle. Bei einem Gastmahl im
Schloss des Than tötet Macbeth Duncan. Dessen Söhne fliehen aus
Schottland, da
sie Angst um ihr Leben haben. Diese Flucht wird ihnen
aber als Schuldeingeständnis ausgelegt und sie werden zu Ver- rätern
gestempelt. Macbeth wird König von Schottland. - Aber: Die Prophezeiung
ist damit noch nicht erfüllt, denn es wurde auch vorhergesagt, dass
Banquo, ein anderer Anführer des königlichen Heeres, zwar nicht selber
König, aber der Stammvater von vielen Königen sein werde. Dem will
Macbeth zuvorkommen, indem er diesen Widersacher und dessen Sohn
ebenfalls töten lassen will. Aber nur Banquo stirbt, sein Sohn entkommt.
- In einer weiteren Prophezeiung wird
dem König weisgesagt, dass er
nichts zu fürchten habe, bis der Wald von Birnams auf Dunsinan
zumarschiere und dass
er unbesiegt bleibe, bis ein Mensch, der nicht von
einem Weib geboren wurde, ihn zum Kampf zwingt. Macbeth, inzwi- schen zum
machtbesessenen Tyrannen geworden, verbarrikadiert sich auf Schloss
Dunsinan ...
Eine aktionsgeladene und spannende Geschichte, von der ersten bis zur letzten Szene.
(Archiv)